![]() |
|||||||||||||||||
| Berliner Secession / Juden in Berlin (vor 1933) |
|||||||||||||||||
Joseph Oppenheimer (1876-1966) |
|||||||||||||||||
| Nach Jugend in Würzburg und Studium an der Münchner Akademie (1891-95) folgten Kunstreisen nach Italien und erste Porträtaufträge in New York (1900). Ab 1902 ist der Künstler einer der Porträtisten der Londoner Gesellschaft, zwischendurch Teilnahme an Gruppenausstellungen der Berliner Impressionisten in der Galerie Schulte, Berlin; Jan.-August 1902 Atelier in Berlin. Umzug nach London, ab 1906 Rückkehr zur Landschaftsmalerei. 1908 Heirat mit Fanny Sternfeld und Übersiedlung des Paares nach Berlin. Wohnung u. Atelier Kurfürstenstr. 126. Oppenheimer blieb weiterhin Teil des englischen Kunstbetriebes, daneben zahlreiche Ausstellungen in aller Welt (vor 1914): Gal. Emil Richter in Dresden und Münchner Akademie (19G5), Gal. P.Cassirer, Berlin(1906), 10.Münchner Int. Ausst. (1909), 14. Int. Ausst. des Carnegie-Instituts Pittsburgh, Penns. (1910), Barcelona (1911), Essen (1912 Ab 1914 Kriegsdienst und Wiederaufnahme der Porträtmalerei, bes. in Berlin: Bildnisse von Leonid Pasternak, H. Struck, Aby Warburg, Max J.Friedlaender, Ad. Harnack, A.Einstein, A.Adler, Otto Klemperer, Lil Dagover u.v.a. Teilnahme an den Ausstellungen der Berliner Secession bis zum Schluß (1932). 1933 Emigration nach London, 1949 Auswanderung nach Kanada. Bis zu seinem Tode 1966 lebte Oppenheimer als gefeierter Landschaftsmaler und Porträtist in London, USA und Kanada. "Verschiedene, z.T. heterogene Einflüsse fließen in Oppenheimers Werk zusammen: das Erleben der barocken Pracht Würzburgs, Auseinandersetzung mit der Münchner Malereitradition während seiner Studienzeit (...), James McNeill Whistler und John Singer Sargent (...), seine Begeisterung für Asiatika und schließlich seine Mitgliedschaft in der Berliner Secession." Beate Reese in: Ausst.-Katalog Joseph Oppenheimer. Leben und Werk/dt.-engl. Text. / Ausst. der Städt.Galerie Würzburg 16.August-18.0kt.1998 / Bremen, Donat Vlg,1998/ S. 10 |
|||||||||||||||||
| | zurueck zum Seitenanfang | |
|||||||||||||||||
| © AGO Galerie Berlin, 2000 |
|||||||||||||||||